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| Ist der Friedhof am Ende? 31.10.2009 (812 reads)
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Friedhofsexperte Johann Gutschi nimmt sich kein Chrysanthemenblatt vor den Mund: „Der herkömmliche Friedhof hat ein Imageproblem. An ihm nagen die gesellschaftlichen Veränderungen. Immer bunter, schneller und lauter wird das Leben, die Identifikation mit Christus ist im Wanken.“ Die Folge: „Friedhöfe werden immer leerer“, sagt der Tiroler Theologe und Philosoph, der (Pfarr-)Gemeinden in den letzten Fragen der Menschheit berät. Warum macht er das? „Mich haben die Toten gerufen“, sagt Gutschi augenzwinkernd und skizziert sendungsbewusst den idealen Gottesacker: „Eine parkähnliche Landschaft mit viel Grün, Bäumen, Wasser, Terrassen, Bänken. Wie in den Krankenhäusern muss auf den Friedhöfen etwas für das Wohlbefinden getan werden. Denn trauern geht leichter, wenn man sich wohlfühlt.“ |
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| Benimm-Leitfaden für den Trauerfall 30.10.2009 (850 reads)
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Wien - Ist es angemessen per E-Mail oder SMS zu kondolieren? Wie drückt man sein Beileid richtig aus? Gerade bei Todesfällen von entfernteren Verwandten und Bekannten oder Geschäftsfreunden herrscht mitunter Ratlosigkeit, was das richtige Verhalten betrifft. Die Bestattung Wien will hier mit einem kostenlosen Ratgeber im Taschenformat Abhilfe schaffen. Als Experte in Benimm-Fragen wurde dafür einmal mehr Thomas Schäfer-Elmayer an Bord geholt. Der Leitfaden "Das richtige Verhalten bei einem Trauerfall" ist indessen nicht die einzige Neuigkeit bei der Bestattung Wien: Fingerabdrücke von Verstorbenen können künftig als Erinnerungsstücke in Silber und Gold bestellt werden.
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